ANUBIS – HURRICANE OF HATE

Label: SELBSTVERTRIEB

Jahr: 2020

Running Time: 41:545

Kategorie: bereits erschienen

Die Jungs von Anubis sind mir nun schon seit den Jahre 2020 bekannt und musikalisch passen wir zusammen wie Arsch und Eimer. Da wird munter Thrash Metal mit feinstem Power Metal der Marke Iced Earth gemischt und zu einer ganz eigenständigen Bestie runter gedampft. Devin Reiche, seine Zeichens Frontmann und Sänger der Kalifornier, hat ein Stimmchen das mich immer mal wieder zwischendurch an Matt Barlow erinnert und Dank einiger Interaktionen in den leider nicht immer sozialen Medien ist mir auch bekannt das der Mann einer der Guten ist. Der Vierer aus der Stadt der Engel mischt seit drei Jahren in der Szene mit und warum die Jungs noch keinen Plattendeal haben ist mir tatsächlich mehr als schleierhaft (ob es am drehen des Besetzungskarussels gelegen hat oder Zeit und Ort ungünstig waren muss ich unter Umständen mal bei einem Interview erfragen). Justin Escamilla’s Riffs sind über jeden Zweifel erhabene Monumente des wahren Stahls (so melodisch, präzise und energiegeladen das es einem ganz heiß ums Metallerherz wird) und Robin Salazars Schlagzeug wird verdroschen als ob es kein Morgen gäbe (oder als wenn Sticks an Bäumen wüchsen).
Apropos Rhythmus Fraktion: Gio Torres‘ Bass spielt sich hier und da wohltönend in den Vordergrund anstatt bloß kleinlaut auf der Bank zu sitzen. Wer schon immer wissen wollte wie Power/Thrash heutzutage zu klingen hat der sollte sich schnellstens mit Anubis bekannt machen. Was sich hier seit 2018 auf bisher drei EPs abgespielt hat ist meiner Meinung nach großes Kino und wenn es nach mir geht werden Devin und seine Mannen der nächste große Hype!
Checkt „Wings of the Warbird“ an und lasst euch überzeugen!
PS: „My Aphrodite“ ist eine coole Ballade die wohl für eine der Partnerinnen der Jungs geschrieben wurde, ziemlich cooler Song

Note: 8